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Schüco CT 70 Classic

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Produktkategorie Fenster und Balkontüren

Kastenfenster

Seit der Entwicklung von Kunststofffenstern oder auch Alu- und Holzfenstern in den frühen Jahren ab 1950 kommt es immer wieder zu Zerstörungen vieler historischer Fenster, was letztendlich zu einer massiven und nachteiligen Veränderung des Stadtbildes führt.

Lange war davon auch der denkmalschutz betroffen und eine Schutzzone für historische kastenfenster gab es früher nicht, denn es gab nichts anderes. Durch die Veränderung der Isolierglasfenster mit nur einer Fensterebene, die völlig anders aufgebaut sind als Kastenfenster, veränderte sich auch die Optik der Fassade nachteilig.

Neben den gestalterischen Nachteilen durch veränderte Proportionen, Materialien, Teilungen und Farben besitzt das Einfachfenster auch technische und bauphysikalische Nachteile gegenüber einem Kastenfenster. Das fängt schon bei der Alterung der Kunststoffelemente an, die eine deutlich kürzere Lebensdauer als Kastenfenster besitzen. Von einem Austausch einmal abgesehen, besitzt Holz als CO2-neutraler Werkstoff und immer wieder nachwachsender Rohstoff einen deutlich ökologisch höheren Stellenwert als ein Kunststofffenster. Obwohl auch heute noch zunehmend alte Kastenfenster durch Einfachfenster mit Isolierverglasung ausgetauscht werden, ist es in vielen Fällen nicht immer ein Vorteil die alten Kastenfenster zu sanieren.

Handelt es sich um ein Gebäude mit denkmalschutz, ist ein Austausch sowieso nicht nach dem Denkmalschutz-Gesetz gestattet. Auch wird durch den Austausch nicht unbedingt die Wärmedämmung der Fassade verbessert. Hier kann der Austausch häufig zu ärgerlichen Wärmebrücken im Bereich der Fensterlaibung führen. Durch eine fachgerechte Modernisierung der bestehenden Kastenfenster lassen sich derartige Probleme problemlos verhindern. Mittels einer beschichteten Verglasung lässt sich der Wärmeschutz der alten Kastenfenster so modernisieren, dass sie einen vergleichbaren Wärmeschutz wie Einfachfenster mit einer Isolierverglasung aufweisen.

In vielen Altstadtbezirken mit historischen Gebäuden, wie in Wien zum Beispiel gibt es außer dem denkmalschutz auch eine Schutzzone. In diesen Schutzzonen sind die Bauwerksteile und Bauwerke in einem dem Baubestimmungen stilgerechten Zustand laut der Bauordnung § 12g Benützung und Erhaltung der Gebäude, Absatz 10 enthalten.Bestimmungen und Prioritäten aus der Sicht des Umweltschutzes und der Stadtgestaltung, im Umgang mit Holzkastenfenstern in Schutzzonen.

Die Erhaltung im Ursprung eines Gebäudes, ist eine Instandsetzung der historischen bestehenden Kastenfenster in nahezu allen Fällen möglich und auch die umweltschonendste, einfachste und in der Regel auch die kostengünstigste Lösung.
Lässt der Zustand der alten Kastenfenster die Instandsetzung oder Reparatur nicht zu, kann ein Nachbau hier eine gute Alternative sein. Die Änderungen der Öffnungsrichtungen erfordern bei einem Kastenfenster-Nachbau im Bereich der äußeren Fensterflügel, verbunden mit einer Isolierverglasung der inneren Fenster eine besonderes technisches Know- How und eine gestalterische Sorgfalt. Nur in seltenen Fällen ist der Austausch der bestehenden Kastenfenster sinnvoll.

Wir als Fachbetrieb mit einem kompetenten Mitarbeiterstab beraten Sie gerne über die Renovierungsmöglichkeiten ihrer alten Kastenfenster, oder ob hier ein Austausch sinnvoller erscheint. Holzkastenfenster können im Zuge der gesamten Fassadenrenovierung gefördert werden.
 

Städte mit historischem Hintergrund:

Viele Wohnhäuser aus der Gründerzeit beinhalten alle noch die alten historischen Holzkastenfenster und zeugen von einem Anspruch gestalterischer und handwerklicher Fähigkeit aus einer vergangenen Generation. Eine der häufigsten Fragen bei der Planung der Renovierung eines historischen Gebäudes, gilt den Fenstern und deren Umgang die meist noch aus der Entstehungszeit des Hauses stammen. Eine gängige Praxis war in den letzten Jahren die Auswechslung der alten Holzkastenfenster, die in ihrer Beschaffenheit noch durchaus gebrauchsfähig waren, gegen neue Einfachfenster mit Isolierverglasung.

Unter Berücksichtigung denkmalschutz wurden dann eventuell neue Holzfenster verwendet, um zumindest das äußerlich historische Erscheinungsbild zu wahren. Nicht selten wurde bei der Renovierung durch eine unüberlegte Auswechselung der Fenster das schöne Bild der alten Fassade zerstört. Während die meisten Handwerker und Fensterhersteller mit den Vorteilen moderner Technologien und Materialien werben, fehlt den Eigentümern historischer Gebäude die Möglichkeit der Information über Alternativen zur Instandsetzung oder Modernisierung der alten Kastenfenster. Wir möchten diese mangelnde Informationslücke schließen und bieten Ihnen dazu umfangreiche Erkenntnisse in der Kastenfenster-Gestaltung und Renovierung.
 

Die Kastenfenster Historie der Gründerzeit:

Viele Häuser in ganz Europa stammen noch aus der Zeitspanne zwischen 1880 und 1900. Zu dieser Zeit umfasste die Fenstergestaltung nur wenige Grundformen. Fenster aus dieser Epoche hatten meist eine Größe von 2 m² mit einer asymmetrischen T-förmigen Teilung in zwei unteren Flügeln, mit einem Oberlicht.

Im Gegensatz zu heutigen Fenstern wurden in der Teilung und Profilierung häufig die gestalterischen Elemente der Hausfassade fortgesetzt oder aufgenommen. Diese doch recht aufwendige Gestaltung und Verarbeitung wurde bewusst mit in die Fassadengestaltung einbezogen. Hauptsächlich wurden Kastenfenster in höherwertigen Häusern der Straßenfassade verwendet. In den hofseitigen Fassaden kamen mehr Einfachfenster zur Anwendung.
Die meist hohen mit Stuck verzierten Räume beinhalteten Kastenfenster mit reich verzierten Beschlägen. Daher waren die Kastenfenster auch für die Gestaltung der Innenräume verantwortlich.

Wenn Sie noch an ihrem Gebäude über alte Kastenfenster verfügen, können diese in der Regel mit vergleichbar wenig Aufwand erhalten werden. Mit einer solchen Instandsetzung halten wir gleichzeitig auch die handwerklichen Techniken und Traditionen lebendig, inklusive einer Förderung des heimischen Handwerks.
"Setzen Sie auf Qualität".