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Wissenswertes

Sonnenschutz

Nicht jeder Lichtschutz ist auch ein Sonnenschutz

Sonnenschutz

Wie das Wort Sonnenschutz schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen gewissen Schutz vor der Sonne, wenn sie denn einmal scheint.

Das Wort Sonnenschutz ist allerdings nur der Oberbegriff, denn es gibt sehr viele Arten von einem Sonnenschutz, sowohl für den Innenbereich als auch für den Außenbereich.
Für den Innenbereich bedeutet Sonnenschutz auch gleichzeitig Sichtschutz und reicht letztendlich
 bis zum Einbruchschutz in Form von Rollläden.

Im Innenbereich eines Wohnhauses soll der Sonnenschutz eine Überhitzung verhindern.
 Bedingt durch die Sonneneinstrahlung lässt hauptsächlich im Bereich der Fenster das Isolierglas
 die Wärmeeinstrahlung nach innen durch, wodurch sich dann schnell einmal der Raum auf 40 Grad Innentemperatur aufheizen kann. Man nennt es auch "solare Energiegewinnung". In der Praxis geht es darum, den Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) so gut es geht in der Wohnung zu senken.

Welche Möglichkeiten gibt es im Bereich Sonnenschutz?


Hier wird zwischen einem innenliegenden Sonnenschutz und einem außenliegenden Sonnenschutz unterschieden. Mit der innenliegenden Maßnahme hält man zwar die Sonne auf Distanz und verhindert
so ein Ausbleichen der Möbel, aber kaum eine Reduzierung der durch das Fenster dringenden Sonneneinstrahlung. Ein wirksamer Schutz kann nur von außen erfolgen, da in diesem Fall die Sonneneinstrahlung vom Fenster ferngehalten wird.

Große Fensterflächen bietet der Wintergarten oder ein großes Schiebe-Kippelement auf der
 Terrasse. Ein Wintergarten kann sich bis auf 80 Grad aufheizen. Hier ist nicht nur die Beschattung
wichtig, sondern auch ein gut funktionierendes Belüftungssystem.

Die Beschattung kann auf dem Wintergarten erfolgen, oder im Innenbereich unter dem
 Wintergartendach, was weder sinnvoll noch besonders effektiv ist. Bei einer so großen Glasfront
hilft nur eine außen angebrachte Wintergartenbeschattung auf dem Dach mit einem Elektromotor und einem Wärmesensor. Ab einer gewissen Wärmeeinwirkung wird dann über diesen Sensor die Beschattung automatisch ausgefahren.

Im Bereich der Fenster bietet sich die Möglichkeit eines Rollladens, Jalousie, Plissee, Raffstore 
oder Vorhang. Bei den Jalousien unterscheidet man zwischen einer Innenjalousie, einer Außenjalousie sowie einer sich zwischen dem Isolierglas befindlichen Jalousie.

Am effektivsten hält hier der Rollladen oder die Außenjalousie die Sonneneinstrahlung fern.
 Der Nachteil beim Rollladen ist, dass er nicht verstellbar ist, wie zum Beispiel eine
 Außenjalousie. Dafür ist die Außenjalousie sehr windanfällig und der Rollladen bietet hier
obendrein noch einen guten Einbruchschutz. Allerdings nur, wenn am Preis nicht gespart wird.


Wenn überhaupt, hilft hier nur ein Aluminium-Rollladen ausgeschäumt mit einem hohen Aluminiumgehalt. Billige Aluminium-Rollläden mit einem niedrigen Aluminiumgehalt fallen bei einem Einbruch schon vor Schreck aus der Schiene. Je nach Fenstergröße unterscheiden sich fachlich gesehen die einzelnen Lamellen in ihrer Größe und Stärke. Bis zu einer gewissen Größe können Rollläden innen manuell mit einem Gurtzug bedient werden. Die Alternative ist der Rollladenmotor in der Welle oder die Kurbel. Beides von innen bedienbar.

Jalousien sind auch je nach Fenstergröße in unterschiedlichen Größen erhältlich. Hierbei
handelt es aber weniger um einen guten Schutz vor der Wärme, sondern vielmehr um einen Sicht-und Blendschutz. In modernen Wohnungen ersetzt die Jalousie auch häufig die Gardinen und Vorhänge und gestaltet sich bedingt durch ihre Farbvielfalt als vorteilhafter Dekoartikel.

Bei einem Dreiecksfenster versagt die Jalousie und Plissees präsentieren hier eindrucksvoll ihre Vorteile. Einfach ausgedrückt ist ein Plissee vergleichbar mit einem Faltenrock, welchen man in
beide Richtungen auf und ab schieben kann in einer kleinen Führungsschiene.

Während auch die normalen Jalousien in der Regel aus dünnen gewalzten und geformten Aluminiumstäben bestehen, sind Plissees aus einer Kunstfaser gefertigt und auch in vielen
 Farbtönen erhältlich. Von Kunststoff-Jalousien ist abzuraten. Mit einem Plissee lässt sich jede Fensterform wirkungsvoll vor einem Licht und Sichteinfall schützen. Weniger vor einer Sonneneinstrahlung.

Richtige schwere Vorhänge hinken ihrer Zeit ein wenig hinterher und bieten wenig Wirksamkeit gegen die Sonne. Richtige Sonnenschutzvorhänge sind gummiert und schützen hauptsächlich das Interieur
vor einem Ausbleichen durch die Sonne. Normale Vorhänge bleichen schnell aus und bei erhöhter Sonneneinstrahlung zersetzt sich der Stoff.

Hauptsächlich werden Sonnenschutzvorhänge in südlichen Ländern verwendet, wo sowieso den ganzen Tag die Fenster offen stehen und die Klimaanlage den Rest erledigt.

Eine preiswerte Alternative sind schlichte Rollos, welche in vielen Größen, Farben und Muster erhältlich sind. In der qualitativen Materialauswahl unterscheiden sich die Rollos auch sehr voneinander. Es gibt Sonnenschutzrollos in unterschiedlicher Sonnenschutz-Staffelung, ebenso auch blickdichte und lichtdurchlässige Rollos. Als Wärmeschutz sind auch Rollos nicht empfehlenswert.

Sieht man einmal von dem gesamten Sonnenschutzprogramm ab, die in irgendeiner Art und Weise von außen oder innen montiert werden müssen, bietet sich auch die Möglichkeit eines
 Sonnenschutzglases an. Diese Gläser sind spezial bedampft, getönt und bieten einen optimalen Sonnen-und Wärmeschutz. Leider gibt es auch hier einen Nachteil!
Im Winter, wo die Sonne gut und gerne für eine Wärmegewinnung sorgen könnte, kann dieses durch das Wärmeschutzglas nicht erfolgen und der Preis ist recht hoch.

Markisen als Sonnenschutz:


Hierunter versteht man eine Vorrichtung, mit der eine Fläche oder eine Öffnung beschattet werden kann. In der Regel handelt es sich hier um Markisen mit einer oberen Rolle, ähnlich dem Rollo, auf der der Markisenstoff aufgewickelt ist und mechanisch oder elektrisch abgerollt wird. Eine Ausnahme bildet hier die Korbmarkise, welche hauptsächlich als Dekoration und Schaufensterunterstand vor einem Geschäft anzusehen ist. Es gibt auch klappbare Korbmarkisen, die meisten sind aber mit einer festen Lackbespannung bespannt.

Die unterschiedlichen Markisenarten:


Für die Beschattung eines Balkons eignet sich recht gut die preiswerte Fallarm-Markise, aber auch Fenster lassen sich damit beschatten. Die Markise besitzt rechts und links je einen Fallarm. Mit einer Kurbel oder einen Gurtzug wird der Markisenstoff von der Welle an den beiden Fallarmen abgerollt. Als Terrassenmarkise ist die Fallarm-Markise durch ihren geringen Ausfall ungeeignet. Sie ist auch in der Neigung nicht höhenverstellbar.
Zur Beschattung von Terrassen und Plätzen eignet sich am Besten die Gelenkarm-Markise.
Die Gelenkarm-Markise gibt es in einer Länge bis zu maximal 7m in einem Stück. Bei längeren Markisen handelt es sich dann um Koppelanlagen. Kleinere Markisen sind mit einem Kurbelgetriebe bestückt und größere Markisen mit einem Motor, was nicht bedeutet, dass sich nicht auch kleine Markisen mit einem Motor ausrüsten lassen.

Die ganze Einheit einer Gelenkarm-Markise besteht aus einem Vierkanttragrohr mit den nötigen Anschraubböcken für die Decken- oder Wandmontage sowie einer Tuchrolle mit einem innenliegenden Kurbelgetriebe oder einem Motor. An dem Tragrohr befinden sich die Gelenkarme. Je nach Ausstattung und Größe besitzt eine Gelenkarm-Markise zwei bis drei Gelenkarme mit einer starken im Arm befindlichen Feder. Dadurch wird der Markisenstoff beim Ausfahren dauerhaft straff gehalten. In der Nobelausführung ist die Gelenkarm-Markise in einer Kassette eingebettet und nennt sich dann Kassetten-Markise. Ein Highlight an jedem schönen Haus und außerdem ist die Markise in der Kassette gut vor Feuchtigkeit geschützt.

Fazit:


Bei Sonnenschutz immer genau überlegen, welcher Zweck damit erfüllt werden soll. Hier hilft auch eine gute Beratung und natürlich mehrere Angebote, denn die qualitativen Unterschiede sind zum Teil heftig.
 

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